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Chinesische Essen – Die vier Küchen Chinas  

Über Chinesisches Essen gibt es einige merkwürdige Geschichten. Die Gerüchteküche brodelt. Der ein oder andere scheut das leckere Essen sogar. Doch wir überzeugen euch jetzt vom Gegenteil!

Chinesisches Essen im Allgemeinen  

Selbst unsere deutschen Sprichwörter erzählen davon, wie in China ein Sack Reis umfällt. Doch das Grundnahrungsmittel Reis ist besonders im Süden vertreten. Tatsächlich muss man aufgrund der Größe des Landes von fast 9.600.000 km² zwischen diversen Küchen und regionalen Verschiedenheiten unterscheiden. Während im Süden Chinas definitiv Reis das Hauptnahrungsmittel darstellt, ist es im Norden Chinas hauptsächlich Weizen und Hirse. 

Daraus werden dann die beliebten Dampfbrötchen hergestellt. Durch das Alter des Landes haben sich auch in der Esskultur gewisse Traditionen etabliert. So zum Beispiel, dass für jedes Fest eine bestimmte Mahlzeit serviert wird. Zum chinesischen Mondfest gibt es ganz traditionell Mohnkuchen. Beim Frühlingsfest finden sich die beliebten Maultaschen als Mahlzeit wieder.

Die 4 verschiedenen Küchen Chinas  

1. Peking Küche

Die Peking Küche stammt aus dem Norden Chinas. Charakteristisch sind Gerichte mit viel Fleisch. Sei es vom Schwein, Rind oder Lamm. Gewürzt werden die Mahlzeiten mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Sojasoße. Dies ist die simpelste Küche Chinas, da im Norden des Landes die Bedingungen für einen vielfältigen Anbau geringer sind. Das wohl bekannteste Chinesische Essen der Peking-Küche ist die Peking-Ente.

2. Fujian Küche

Das Grundnahrungsmittel dieser chinesischen Art zu kochen sind Weizen, Reis, Gemüse und Früchte. Die Fujian Küche ist wohl die aufwendigste der vier chinesischen Küchen. Hier isst das Auge stets und ständig mit, weshalb viel Wert auf eine schöne Präsentation der Mahlzeiten gelegt wird. Die Küche ist zurückzuführen auf den Osten Chinas. Das verwendete Fleisch beim Chinesischen Essen stammt meist von Schweinen, Hühnern oder Enten.

3. Kanton Küche

Die Kanton Küche aus dem Süden Chinas unterscheidet sich stark von der Peking Küche. In dieser Küche hat der Eigengeschmack der Zutaten höchste Priorität. Also wird auf starke Würzung verzichtet. In der Anwendung des Chinesischen Essens finden sich besonders häufig Sojabohnen wieder. In der Kanton Küche werden auch Hunde und Schlangen gegessen. Dies mag für die westliche Welt ziemlich abstrakt wirken.

4. Sichuan-Hunan Küche

Auch der Westen Chinas hat seine ganz eigenen Merkmale, wenn es um Essen geht. Eingelegtes Gemüse ist oft als Beilage dabei. Im Gegenteil zur Kanton-Küche sind die Gerichte sehr stark gewürzt. Aus dieser chinesischen Küche stammt auch der Sichuan-Pfeffer.

Getränke 

Zu einem guten chinesischen Essen darf ein Durststiller nicht fehlen. Die beliebtesten Getränke Chinas sind:

Tischmanieren  

Die Tischmanieren Chinas mögen uns peinlich sein und als ungehobelt vorkommen. Doch am Essenstisch sind diese ungewohnten Gepflogenheiten sogar erwünscht. Zu den außergewöhnlichen Tischmanieren Chinas gehören:

Also auf nach China um dies alles in Seelenruhe am Essenstisch zu machen, ohne von jedermann schief angeguckt zu werden! Da schmeckt das Chinesische Essen fast doppelt so gut.

Allerdings ist das Schnäuzen am Tisch unerwünscht.

Häufig wird an einem runden Tisch gespeist – da der Kreis für Harmonie steht – und jeder so von jeder Speise etwas abhaben kann.

Zudem solltest du auch etwas von deinem Chinesischen Essen auf dem Teller übrig lassen, denn wenn du dies nicht tust, stellst du den Gastgeber bloß. Es bedeutet, dass dein Gastgeber nicht in der Lage war, dich zu sättigen.

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